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Chronologie von Neonaziaktivitäten am Bodensee / Allgäu im Jahr 2007
| 22.12.2007 |
Friedrichshafen (Schwäbische Zeitung / Südkurier): Rechte Szene feiert im Fallenbrunnen unter starker Polizeipräsenz die Sonnwende
Im Fallenbrunnen haben gestern Abend mehr als 30 Rechtsradikale die Wintersonnwende gefeiert. Die Polizei nahm von allen Teilnehmern der schaurigen Veranstaltung die Personalien auf. Bei Kontrollen der Polizei wurden bei Teilnehmern der Sonnwendfeier Messer und andere als Waffen nutzbare Gegenstände beschlagnahmt. Das Feuer musste auf Anordnung der Polizei wegen starken Funkenflugs vorzeitig gelöscht werden.
Friedrichshafen wird seit 2005 von den Neonazis als "Aufmarschgebiet" missbraucht. |
| 18.12.2007 |
Friedrichshafen (unbekannt): JN verteilt Flugblätter auf Weihnachtsmarkt in Friedrichshafen
Als Nikoäuse getarnte JN-Anhänger verteilten auf dem Weihnachtsmarkt in Friedrichshafen rechtes Propagandamaterial |
| 11.12.2007 |
Lindau (Lindauer Zeitung): Unbekannte beschmieren Moschee
Unbekannte Täter haben am Wochenende die Lindauer Moschee in der Von-Behring-Straße mit Nazi-Parolen und Hakenkreuzen beschmiert. Das Staatsschutz-Kommissariat der Polizeidirektion Kempten ermittelt. |
| 30.11.2007 |
Laupheim (Schwäbische Zeitung): Frauen mit ausländerfeindlichen Sprüchen beleidigt und angegriffen
Zwei Jugendliche (14 und 16 Jahre) beleidigten zwei Frauen im Alter von 19 und 21 Jahren mit Nazi-Sprüchen und traktierten sie dann mit Faustschlägen. Die Polizei nahm die beiden Jugendlichen fest. |
| 26.11.2007 |
Uhldingen (Überlingen (Südkurier): KZ-Friedhof mehrfach geschändet
Der KZ-Friedhof in Birnau wurde in diesem Jahr mehrfach geschändet. Dabei wurde alleine in diesem Jahr eine Tafel mit den Namen der Opfer mit Farbschmierereien 7 mal unkenntlich gemacht. |
| 20.11.2007 |
Friedrichshafen (unbekannt): Neo-Nazis verteilen Propagandamaterial an Berufsschule
An der Berufsschule in Friedrichshafen wird Propagandamaterial der Autonomen Nationalisten / JN verteilt und für den Nationalen Bodensee Beobachter geworben. |
| 18.11.2007 |
Friedrichshafen (unbekannt): Heldengedenken in Friedrichshafen
"Nie wieder Krieg - nirgendwo" mit diesen Worten beendete der OB Büchelmeier in der Gedenkstunde zum Volkstrauertag an der Friedrichshafener Uferanlage.
An gleicher Stelle am gleichen Tag zu späterer Stunde gedachten 20 Rechte aus NPD und JN der tapferen Kämpfer von Wehrmacht und Waffen-SS. |
| 09.11.2007 |
Friedrichshafen (unbekannt): Der 09.11.2007 in Friedrichshafen
Eine Antifa-Demonstration der Antifa-Engen wurde am 09.11.2007 in Friedrichshafen durch die Stadtverwaltung verboten (siehe aktuelle Berichte). In den umliegenden Straßen sammelten sich kleinere Gruppen Nazis, klebten unter den Augen der Polizei Nazi-Propagande und scheuchten Jugendlich durch die Gegend. |
| 10.10.2007 |
Ailingen (Friedrichshafen) (südkurier/linke): Nazis stören Gründungsversammlung des Kreisverbands Bodenseekreis der Partei "Die Linken".
Drei bis Vier Nazis stören die Gründungsveranstaltung, entrollen ein Transparent und werden des Raumes verwiesen.
---- Dokumentierter Artikel des Südkuriers ----
Rechte stören Linke-Sitzung
Zwischenfall bei der Gründungsversammlung des Kreisverbandes Bodenseekreis der Partei "Die Linke": Rechtsradikale entfalten ein Spruchband.
Friedrichshafen - Er finde es toll, dass zur Gründungsversammlung des Kreisverbands Bodenseekreis der Partei "Die Linken" am Mittwochabend im "Adler" in Ailingen auch Leute unter 30 Jahren gekommen seien, sagte der Ravensburger Kreisvorsitzende, Mirco Kolarczik. Die Freude währte kurz: Denn die vier jungen Leute waren Mitglieder der "Jungen Nationaldemokraten", der Nachwuchsorganisation der rechtsradikalen NPD, die sich nach einem Weilchen als solche outeten, ein Transparent enthüllten und des Saals verwiesen wurden.
Jüngere und weibliche Mitglieder zu finden, scheint nicht einfach zu sein. Das Durchschnittsalter liege über 50 Jahren, hieß es. Die etwa 40 Mitglieder im Bodenseekreis waren bereits in der mit der PDS zu "Die Linke" fusionierten WASG, waren bislang parteilos - die meisten sind aber sozialdemokratisch oder gewerkschaftlich geprägt. Der neu gewählte Sprecher der Bodenseekreis-Linken, Gottfried Heil, war Bevollmächtigter der IG Metall in Friedrichshafen. Zum zweiten Sprecher wählten die 16 anwesenden Mitglieder Hartmut Plötz. Schatzmeister ist Detlev Boehnert, früher Betriebsratsvorsitzender von Nortel Networks. Als Beisitzer fungieren Olaf Harder aus Überlingen, Hans-Jürgen Mallow und Markus Kunstmann, ein Schüler aus Bermatingen. Für eine Frau ist im siebenköpfigen Vorstand ein Platz frei gehalten. Möglicherweise soll es auch Ortsverbände geben - in Friedrichshafen, vielleicht auch in Überlingen, "aber das ist so weit weg im Badischen, so sagte Gottfried Heil. Der räumte ein, der Region gehe es dank geringer Arbeitslosigkeit recht gut. "Aber es gibt auch Leute, die leiden." "Die Linke" will jedenfalls die Hartz-IV-Gesetze kippen. Die Motivation der einzelnen Mitglieder ist sonst unterschiedlich. Sie reicht von "die Mächtigen ärgern" über die Rettung des Gesundheitssystems bis zur ökologischen Revolution in Form von Stromklau, kombiniert mit Solardächern. |
| 21.09.2007 |
Friedrichshafen (Südkurier): Neonazis versuchten Veranstaltung der Grünen zu stören.
FRIEDRICHSHAFEN (af) Nur dank massiver Polizeipräsenz haben die Grünen gestern Abend ihre Podiumsdiskussion über Rechtsextremismus ungestört über die Bühne gebracht. Etwa 25 Nazis wollten ins Seehotel, wurden aber von Beamten und Saalordnern abgewiesen.
In Internetforen habe die Szene bereits diskutiert, wie man die Veranstaltung mit aggressivem Stören zum Platzen bringen könnte, sagte Grünen-Vorstandsmitglied Mathias Klemm. |
| 15.09.2007 |
Friedrichshafen (unbekannt): Neonazis versuchten Punks anzugreifen
Punks wurden mittags am Hafenbahnof von 9 Neonazis bedroht. Da die Punks in der Überzahl waren, eskalierte die Situation nicht weiter. |
| 08.09.2007 |
Engen (unbekannt): NPD Stand auf dem Ökomarkt in Engen
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| 18.08.2007 |
Friedrichshafen (unbekannt): JN-Aufmarsch mit ca. 250 Neonazis zum Hess-Gedenktag
Skandal – Friedrichshafen verhöhnt die Opfer des Nationalsozialismus!!!
Für den 18.08.2007 meldete die JN (Junge Nationaldemokraten) eine Demonstration unter dem Motto: „Gegen Faschismus und Intoleranz, für Meinungsfreiheit“ an. An diesem Tag jährte sich der 20.igste Todestag des Hitler-Stellvertretes Rudolf Hess. Die Stadt Friedrichshafen versuchte die Anmeldung zu verschweigen und gab dies erst auf öffentlichen Druck bekannt. Die Stadtverwaltung, Polizei und das Bündnis für Demokratie, Toleranz – gegen Rechtsextremismus riefen zu „Aktivem Wegschauen“ auf. Den AkteurInnen dieses Aufrufes muss entgangen sein, dass im Nationalsozialismus in Deutschland 6. Mio Juden, sowie die massenhafte Vernichtung von Roma und Sinti, Behinderten, politischen Intellektuellen ... stattgefunden hat – eben durch Wegschauen!!!
Angekündigter Hauptredner auf der Neonaziveranstaltung war Christian Worch. Als Redner hatte er sich wegen Krankheit entschuldigen lassen. Ab 1974 baute Worch gemeinsam mit Michael Kühnen die Hansebande auf, die jüdische Friedhöfe verwüstete, Migranten und Linke angriff. Bekannt wurde er als maßgeblicher Organisator der Rudolf-Heß Gedenkmärsche in Wunsiedel und als Holocaustleugner mit dem Zitat: „Ich Esel glaube, dass in Deutschland Juden vergast worden sind“.
Die Stadt Friedrichshafen hat weder versucht den Aufmarsch zu verbieten, noch die Bewohner Friedrichshafen aufgerufen Zivilcourage zu zeigen. Im Gegenteil, eine Gegendemonstration wurde verboten. Zitat:“Leute aus der linken Szene haben eine Gegendemonstration angemeldet. Durch die Stadt marschieren dürfen sie aus Sicherheitsgründen nicht“ (Zitat aus der Schwäbischen Zeitung vom 17.08.) Beim Gespräch mit dem Ordnungsamt begründete dies die Polizei damit: Wer zuerst kommt, mahlt zu erst und zwei Demonstration zur gleichen Zeit würde die Sicherheitslage gefährden. Am nächsten Tag verweigerte das Ordnungsamt eine schriftlich Bestätigung mit der Begründung, dass ja eine Kundgebung angemeldet worden wäre.
Sicher ist es ein Zufall, dass ein Neonazi mit einem T-shirt mit Aufschrift „Wolfsturm“ bekleidet war und der Polizeipräsident von Friedrichshafen den gleichen Namen trägt.
Herr Wolfsturm machte am 18.08. seinem Namen und seiner Null-Toleranz Ideologie alle Ehren. Ca. 1000 Polizisten schützten den Neonaziaufmarsch von ca.250-300 Neonazis. Polizisten auf Pferden prügelten auf eine friedliche Sitzblockade ein und ritten auf der Seepromenade durch Kinderspielplätze, ohne Rücksicht auf dort spielende Kinder und ein Gegendemonstrant wurde von einem Polizeihund gebissen.
Durch ihr Verhalten trägt die Stadt Friedrichshafen die Verantwortung dafür, dass Friedrichshafen sich zur Frontstadt der Neonazi-Szene in Süddeutschland entwickelt hat. Der Schaden, den die Stadt durch dieses ignorante Verhalten erleidet ist immens und kann so nicht hingenommen werden. Mit Petitionen, Öffentlichkeitsarbeit muss die Stadt zum Umdenken gezwungen werden. |
| 17.08.2007 |
Biberach (unbekannt): Mobilisierungsdemo für Neonaziaufmarsch in Friedrichshafen
Für den 17.08.2007 meldete die JN eine Mobilisierungsdemo für den JN-Aufmarsch am 18.08. in Friedrichshafen um 19 Uhr am Bahnhof an. Dieser wurde durch die Stadt verboten und fand nicht statt. |
| 12.08.2007 |
Friedrichshafen (anonym): Nazi-Übergriffe auf Jugendliche
Am Sonntag den 12.8 kam es am HBF Friedrichshafen zu 2 Übergriffen von einer Gruppe aus 4-5 Neonazis gegenüber 3 Jugendlichen. Um ca. 6.20 Uhr wurde ein auf den Zug wartender Jugendlicher von einem Nazi mit zwei sog. "Kopfnüssen" aus nichtigem Anlass niedergestreckt. Dieselbe Gruppe griff ca. 20 min später 2 weitere Jugendliche an, so dass diese in das Bahnhofsgebäude flüchteten. Dort wurden sie mit Schlägen und Fußtritten traktiert, bis Angestellte der Bahnhofsbäckerei die Polizei riefen. Die Nazis verzogen sich darauf hin grölend in die Bahnhofsunterführung, wo sie später auch von der Polizei festgesetzt wurden. Im Polizeibericht wird nur eine Schlägerei unter Jugendlichen gemeldet - von Nazis als Angreifer keine Rede, obwohl ein Skinhead mit grüner Bomberjacke, ein weiterer T-Shirt mit Reichkriegsflaggensymbolik, und einer mit dem Aufdruck "Hooligan" versehen war. Die Opfer wurden wahrscheinlich aufgrund ihres "alternativen" Äußeren angegriffen. |
| 10.08.2007 |
Friedrichshafen (unbekannt): Nazi-Parolen in Friedrichshafen
In der Nacht von Freitag auf Samstag randalierte unbekannte Täterschaft an der Arena. Hierbei wurde eine Glasscheibe eingeworfen, sowie mehrere Metallketten weggerissen. Ferner wurde an einem Transformatorenhaus unmittelbar neben der Arena ein Hakenkreuz aufgeschmiert. |
| 29.07.2007 |
Engen (Bodensee-Rundschau): Fremdenfeindliche Parolen und Brandstiftung
Engen: Am frühen Samstagmorgen gegen 4 Uhr suchte eine Gruppe von etwa 8 Personen, die der rechten Szene zuzurechnen sind, das Wohngebiet Im Briele in Engen auf. Sie schrieen dabei fremdenfeindliche Parolen. Offensichtlich versuchten dann einige Personen aus dieser Gruppe, einen vor einem Anwesen stehenden Papiercontainer in Brand zu setzen.
Dank der genauen Informationen von Zeugen gelang es den alarmierten Beamten des Polizeireviers Singen, zwei Personen im Bereich eines in der Nähe liegenden Parkplatzes vorläufig festzunehmen. Im Laufe der weiteren Fahndungsmaßnahmen wurde eine dritte Person vorläufig festgenommen. |
| 22.07.2007 |
Engen (Bodensee-Rundschau): 26-Jähriger grundlos zusammengeschlagen
Engen - Ein 26 Jahre alter Mann wurde am Samstag, gegen 23.15 Uhr, in der Hauptstraße von einem 29-Jährigen angegriffen und mit dem Kopf auf den Boden gestoßen. Anschließend wurde er in die Sammlungsgasse gedrängt wo er noch weitere Schläge erhielt.
Die Gasse wurde von mehreren Personen, die eine Kette bildeten, abgeriegelt. Möglicherweise sind alle Beteiligten Angehörige der rechtsorientierten Szene. |
| 04.07.2007 |
(Seemoz): Rechte Drohungen gegen SeeMoz-Macher
Anrufe und anonyme Briefe häufen sich: Gegen H.-P. Koch, einen der drei SeeMoz-Verantwortlichen, wird massiv agitiert. Die Einschüchterung – wohl von weit rechts initiiert – soll ein linkes Medium einschränken. Doch dazu wird es nicht kommen
Zuerst waren es nur beleidigende Anrufe von Altnazis während der Bundestagswahlkampfs 2005, als H.-P. Koch für die PDS kandidierte. Später kamen bedrohende Telefonate junger Nazis hinzu, neuerdings begleitet von schriftlichen Nachrichten: „Oh Tannebaum, oh Tannebaum....- das Weihnachtsgeschenk für dich ist unterwegs“. Und das „S“ ist jeweils ein „SS“.
Die Polizei ist informiert und wachsam; Dennoch bleiben solche Einschüchterungsversuche der auch im Landkreis Konstanz erstarkten rechten Szene ein Ärgernis. Müssen wir uns solche Anmachen gefallen lassen, sollen wir davor kneifen? SeeMoz zumindest bleibt antifaschistisch, bleibt im Zweifel links und wird sich weder verbiegen noch einschüchtern lassen. |
| 30.06.2007 |
Tettnang (Bodensee-Rundschau): NPD-Infostand in Tettnang
Am 30.06.07 versuchte sich die NPD mit einem Infostand mit dem Schwerpunktthema "Globalisierung" auf dem Markt in Tettnang. Der eingeklemmte Stand zwischen Gemüse und Obst fand bei der einkaufenden Bevölkerung wenig Beachtung. |
| 30.06.2007 |
Engen (Bodensee-Rundschau): Gründungsfeier des JN-Stützpunktes Konstanz
Am 30.06. fand in der Nähe von Engen hoch-konspirativ organisiert die Gründungsfeier des JN-Stützpunktes Konstanz mit Wald und Wiesenflair statt. Anwesend waren ca. 80 Neonazis, darunter Schweizer Nazis. Eingeladen hatte Benjamin Henseler (Führungskader des selbsternannten "Freikorps Baden" aus dem Hegau und Vorsitzender des JN-Stützpunktes Konstanz). Anwesend waren weiterhin Lars Gold (Landesvorsitzender der JN) und Alexander Neidlein (NPD - und JN - Landesgeschäftsführer in BW). |
| 16.06.2007 |
Krauchenwies (Schwäbische Zeitung): Skinhead-Konzert als Geburtstag getarnt
In Krauchenwies fand am Bahnhof ein als Geburtstagfest getarntes Skinhead-Konzert statt. Es spielte eine Band aus dem norddeutschen Raum. Die Polizei richtete mit einem größeren Aufgebot zwei Kontrollstellen ein. Ca 200 Personen ( aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland ) die der rechten Szene zugeordnet wurden kontrolliert und der Zutritt zum Konzert verweigert. Das Konzert fand weitestgehend unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. |
| 14.06.2007 |
Friedrichshafen (Südkurier): Neonazis besuchen Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung
Eine Veranstaltung zu Rechtsextremismus der Friedrich-Ebert-Stiftung nutzen ca. 15 Neonazi für einen Besuch um sich zu bilden. Darunter Patrick Z. der örtliche NPD-Chef. Vertreten waren weiter die AN (Autonome Nationalisten) mit Kindergarten und D. einer Anti-Antifa Aktivistin, sowie örtliche Nazi-Skins. Die Veranstalter und O.B. Büchelmeier sahen keine Anlass die Nazis des Raumes zu verweisen, obwohl im Vorfeld der Zutritt nur mit Anmeldung erlaubt war.
Siehe dazu auch unseren offenen Brief an die Veranstalter. |
| 09.06.2007 |
Ravensburg (Schwäbische): Neonazi-Übergriff auf Punker
Ein bereits vorbestrafter 19jähriger Neonazi grüßte auf dem Marienplatz Punker mit „Heil Hitler“. Darauf hin kam es zu einer körperlicher Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Neonazis und den Punks, in deren Verlauf die Neonazis CS-Gas einsetzten. Vier Stunden später war der gleiche Mann vor der Bar „Lüderitz“ in eine zweite Schlägerei verwickelt. |
| 02.06.2007 |
Ravensburg (unbekannt): Kulturladen Rhizom in Ravensburg überfallen.
In der Nacht von Sa. auf So. haben bisher unbekannte Täter den Kulturladen Rhizom in der Bachstr. überfallen und demoliert. Dabei wurden zwei Ladenscheiben, die gläserne Eingangstür und eine Vitrine zerstört. Die Polizei prüft ein politisches Motiv. Im Vorfeld wurde von Neonazis gegen linke Projekte gehetzt. Der Kultuladen war bereits in den vergangenen Jahren mehrfach Angriffsziel von Neonazis.
Siehe auch die Meldung bei Indymedia und/oder den archivierten Artikel der Schwäbischen Zeitung |
| 21.05.2007 |
Friedrichshafen (unbekannt): Neonazis kommen zu spät zur Veranstaltung
Neonazis wollten eine Veranstaltung mit Jan Philipp Reemtsa (Wehrmachtsausstellung)in Friedrichshafen besuchen – kamen aber zu spät zur Veranstaltung - war in diesem Fall wohl nix mit Propaganda. |
| 20.05.2007 |
Überlingen (unbekannt): Neonazis zum G8
Neonazis verteilen in Überlingen Flugblätter zum G8. In Ulm und Biberach fanden am gleichen Tag Infostände statt. |
| 12.05.2007 |
Laupheim (Schwäbische Zeitung): Polizei überprüft rechtsradikale Party
Eine private Geburtstagsfeier in Baustetten entpuppte sich als Konzert einer rechtsgerichteten Band aus dem Laupheimer Raum. 60 Autos und fast alle der etwas 150 Veranstaltungsbesucher wurden überprüft. |
| 08.05.2007 |
Friedrichshafen (Indymedia / Südkurier): Stadt verbietet Kundgebung der JN
Sie hätten doch so gerne dem verlorenen Krieg nachgetrauert ...
Durften die JN nicht, welche am 8. Mai 2007 eine Kundgebung in Friedrichshafen abhalten wollten. Endlich hat auch OB Büchelmeier eingesehen, dass die Nazis nicht durch engagiertes Ignorieren zu vertreiben sind, im Gegenteil, was die Aktivitäten der letzten zwei Jahren in Friedrichshafen zeigten ...
Motto der Nazis war "8. Mai - wir feiern nicht", die Nasen haben sich an das Verbot der Stadt gehalten und haben nicht Klage beim Verwaltungsgericht Sigmaringen eingereicht.
Ausführlicher Bericht hier bei Stattweb. |
| 06.05.2007 |
Ellwangen (indymedia): Naziübergriffe in Ellwangen
Am 06. Mai diesen Jahres kam es in Ellwangen zu einer unangemeldeten Nazidemo. Mit Parolen wie "Antifa - An die Wand!" sowie rassistischen und antisemitischen Parolen zogen mehr als 20 Nazis durch die Stadt und veranstalteten regelrecht eine Hetzjagd auf MigrantInnen. Weiter kam es zu Sachschäden. Als die Polizei auftauchte, zogen die Nazis ab.
Die Antifa Ravensburg unterstützt einen Aufruf gegen diese Umtriebe. Siehe hier. |
| 28.04.2007 |
im Seehas von Singen nach Engen (Linksrhein / Singener Wochenblatt / Polizei ): Neonazis überfallen 17-Jährigen
Am 28. April gegen 15.15 Uhr wurde ein 17-Jähriger im Seehas von Singen nach Engen von zwei jungen Männern angesprochen und um einen Teil seiner Bekleidung gebracht, gab die Polizei am Mittwoch bekann.
... Dies berichtet das Singener Wochenblatt. Danach forderten zwei Männer von dem Geschädigten sein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift "good Night white Pride".
Als der Jugendliche das Ansinnen ablehnte, gab ihm einer der Beschuldigten zu verstehen, er werde jetzt bis drei zählen und danach möge ihm der Geschädigte das besagte T-Shirt aushändigen. Der Beschuldigte zählte anschließend tatsächlich bis drei und verpasste dem Opfer nach jeder Zahl gleichzeitig einen Fußtritt. Völlig eingeschüchtert zog der 17-Jährige sein Shirt aus und gab es dem Beschuldigten. Am Bahnhof Engen stiegen die Beschuldigten aus und entfernten sich. Die beiden mutmaßlichen Täter werden wie folgt beschrieben:
1.circa 23-24 Jahre, circa 187 cm groß, kurze blonde haare, schmales Gesicht, bekleidet mit rotweiß kariertem Hemd und Jeans, rechter Arm tätowiert, außerdem auf dem rechten Schulterblatt ein Tatoo als Spinnennetz.
2. ebenfalls circa 23-24 Jahre, circa 1,87 groß, kurze dunkle Haare.
Beide sprachen leichten Schweizer Dialekt.
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Singen, Tel. 07731/888-0.
siehe auch Linksrhein |
| 21.04.2007 |
Friedrichshafen (Südkurier): Punkerpicknick gegen Rechts
Eine 50-köpfige Gruppe von Punkern sowie etwa 25 Personen der rechten Szene hielten am Freitagabend die Polizei in Atem.
Zeitgleich zum "Punkerpicknick", das auch als Anti-Rechts-Feier proklamiert war, feierte eine Gruppe von 25 Personen aus der rechten Szene im Bereich des "Negerbads" in Fischbach. |
| 20.04.2007 |
Konstanz (Linksrhein / Südkurier ): JN-Aktion an
JN-Aktivisten beschädigen Südkurier am Fischmarkt Klebeaktion gegen Geschäftsstelle in der Nacht zum 20. April ...
Auf der gesamten Fläche wurden in der Nacht zum 20. April alle Schaufensterscheiben der Geschäftsstelle des Südkurier in Konstanz mit Aufklebern beschädigt. Der Südkurier hat Strafantrag wegen Sachbeschädigung gegen unbekannt gestellt.
Ganz anonym waren die Aktivisten jedoch nicht, haben sie doch ausnahmslos Propaganda-Aufkleber der "JN", der Jungen Nationaldemokraten, der Jugendorganisation der rechtsradikalen NPD nebst der JN-Internetadresse hinterlassen.
Hintergrund der Beschädigungsaktion dürfte ein ausführlicher Bericht über die Neonaziszene im Landkreis Konstanz sein, der die Lokalredakion in der vorangegangenen Wochenendausgabe veröffentlicht hat. In dem Bericht ging es unter anderem um die Straftaten eines Überfalls am Abend des 16. März auf eine Podiumsdiskussion unter Schülern im Rahmen der Ausstellung "Neofaschismus in Deutschland" im Konstanzer Bürgersaal. Bereits im Anschluss an diesen Angriff haben Neofaschisten Flugblätter der NPD verteilt.
Der Schluss liegt Nahe, dass sich die NPD und ihre Jugend von dem Bericht im Südkurier angesprochen fühlten und die Aktion ebenso Teil rechtsradikaler Aktionen zu "Führers Geburtstag" am 20. April war. Es wird höchste Zeit, dass ein Verbotsverfahren gegen diese Partei und ihre Gliederungen eingeleitet wird, so die Meinung von Jürgen Weber, Sprecherrat der VVN-BdA Kreisvereinigung Konstanz.
siehe auch Linksrhein |
| 20.04.2007 |
Konstanz (Linksrhein / Südkurier ): JN-Aktion an "Führers Geburtstag"
JN-Aktivisten beschädigen Südkurier am Fischmarkt Klebeaktion gegen Geschäftsstelle in der Nacht zum 20. April ...
Auf der gesamten Fläche wurden in der Nacht zum 20. April alle Schaufensterscheiben der Geschäftsstelle des Südkurier in Konstanz mit Aufklebern beschädigt. Der Südkurier hat Strafantrag wegen Sachbeschädigung gegen unbekannt gestellt.
Ganz anonym waren die Aktivisten jedoch nicht, haben sie doch ausnahmslos Propaganda-Aufkleber der "JN", der Jungen Nationaldemokraten, der Jugendorganisation der rechtsradikalen NPD nebst der JN-Internetadresse hinterlassen.
Hintergrund der Beschädigungsaktion dürfte ein ausführlicher Bericht über die Neonaziszene im Landkreis Konstanz sein, der die Lokalredakion in der vorangegangenen Wochenendausgabe veröffentlicht hat. In dem Bericht ging es unter anderem um die Straftaten eines Überfalls am Abend des 16. März auf eine Podiumsdiskussion unter Schülern im Rahmen der Ausstellung "Neofaschismus in Deutschland" im Konstanzer Bürgersaal. Bereits im Anschluss an diesen Angriff haben Neofaschisten Flugblätter der NPD verteilt.
Der Schluss liegt Nahe, dass sich die NPD und ihre Jugend von dem Bericht im Südkurier angesprochen fühlten und die Aktion ebenso Teil rechtsradikaler Aktionen zu "Führers Geburtstag" am 20. April war. Es wird höchste Zeit, dass ein Verbotsverfahren gegen diese Partei und ihre Gliederungen eingeleitet wird, so die Meinung von Jürgen Weber, Sprecherrat der VVN-BdA Kreisvereinigung Konstanz.
siehe auch Linksrhein |
| 25.03.2007 |
Engen (Indymedia): JN gründet Stützpunkt im Kreis Konstanz
Heute fand in Engen eine Gründungssitzung der JN für den Kreis Konstanz statt. Knapp 25 Nazis aus der Region versammelten sich im Gasthof Sonne, inklusive Alexander Neidlein, Bankräuber, Ex-Terrorist und stellv. Landesvorsitzender der JN Baden-Württemberg.
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| 24.03.2007 |
Hochdorf (Friedrichshafen (unbekannt): Veranstaltung des Schutzbundes für das deutsche Volk
mit einem Vortrag von Hermann Benjes: "Die natürliche Wirtschaftsordnung (NWO)" und Heilwig Holland (Schutzbund für das deutsche Volk) und Ingo Henn (Junge Landsmannschaft Ostpreußen) |
| 20.03.2007 |
Laupheim (Schwäbische Zeitung): Schlägerei am Zirkus: Männer sind polizeibekannt
Nazis gaukeln Tierschutz
Pressemeldung der Schwäbischen Zeitung:[cut]
20.03.2007 00:10
Schlägerei am Zirkus: Männer sind polizeibekannt.
LAUPHEIM (ka) Menschen aus der rechtsextremen Szene und eine Zirkusfamilie haben sich am Sonntag eine Schlägerei geliefert. Schauplatz war der obere Festplatz. Die sechs mutmaßlichen Täter hatten zuvor Flugblätter verteilt und sich als Tierschützer ausgegeben. Die Polizei sucht dringend Zeugen.
Sonntagnachmittag, gegen 14.30 Uhr, in einer halben Stunde beginnt die Vorstellung. Aus der Sicht von Edmund Kaisers junior, geschieht in den nächsten Minuten folgendes: Am Fuß des Festplatzes haben sich mehrere junge Männer aufgestellt, sie verteilen Flugblätter, "Zirkus - Amüsement auf Kosten der Tiere" sind sie überschrieben. Die Senior-Zirkus-Chefin ruft die Polizei an. Die Zirkusfamilie sieht ihr Hausrecht verletzt. Mit demonstrierenden Tierschützern habe man es öfters zu tun, sagt Sohn Edmund, aber was dann folgt, ist ihm noch nie untergekommen: Senior-Zirkusdirektor Edmund Kaiser geht auf die Männer zu und möchte ein Flugblatt haben. Da ruft ein Mann aus der Gruppe, "das ist einer von denen". Einer der "Flugblatt-Verteiler" wirft sich von hinten auf den Zirkusdirektor, hat sein Sohn beobachtet. Der 60-Jährige sei zu Boden gegangen, habe sich Prellungen und Schürfwunden zugezogen. Die drei Söhne eilten herbei. "Zehn Personen schlugen und traten aufeinander ein und erlitten hierbei teilweise auch leichtere Verletzungen", meldet der Polizeibericht. Die Polizeidirektion Biberach ermittelt nun gegen "sechs Personen, die offensichtlich Streit gesucht haben". Der Vorwurf lautet "gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung".
Auf Nachfrage der SZ bestätigt der Polizei-Sprecher, dass es sich bei den angeblichen Tierschützern um "polizeibekannte Aktivisten aus der rechtsextremen Szene" handle, vier davon stammten aus der Laupheimer Gegend, zwei seien von außerhalb angereist. Ob die Aktion auf dem Laupheimer Festplatz eine hausgemachte Idee einiger weniger ist oder ob die rechte Szene insgesamt den Tierschutz als Plattform verwenden will, um Menschen anzusprechen - das müsse man erst noch ergründen.
Ein ganz neues Phänomen
Fakt ist, dass die auf dem Flugblatt angegebene Internet-Adresse - mit der Endung "tl" für Ost-Timor - eventuelle Zweifel an einem rechtsextremen Hintergrund ausräumt. Die "Nationalen Sozialisten - AG Tierrecht", die sich als "unabhängiger Zweig innerhalb des nationalen Widerstands" verstehen,verkünden dort, sie wollten "Stimme und Fäuste gegen die Ausbeutung der Tierwelt erheben". "Jede Form des Aktivismus" werde toleriert. Unter den Zielen der "AG Tierrecht" wird unter anderem das "Verbot des religiösen Schächtens" und ein "Importverbot für koscheres Fleisch" angegeben. Kontaktadresse ist ein Postfach in Baden-Württemberg.
Rechtsextremismus und gewalttätiger Tierschutz, diese Kombination ist beim Landeskriminalamt in Stuttgart gänzlich unbekannt. "Das Phänomen ist neu", sagt der dortige Pressesprecher. Aufgrund besagter Homepage gebe es nun aber einen Anfangsverdacht auf verfassungsfeindliche Taten, das Amt werde Ermittlungen gegen die Betreiber einleiten. Allerdings werde es schwierig sein, die Homepage zu verbieten, weil sie nicht aus Deutschland stammt.
Zurück zur Schlägerei am Sonntag. Edmund Kaiser junior vermutet, dass es die Männer auf den Zirkus nicht wegen der Tiere abgesehen hatten - er kann belegen, dass das Kreisveterinäramt den Ernährungs- und Pflegezustand seines Tierbestands für "gut" befunden hat. Sondern: "Wir sind zwar keine Sinti und Roma, aber wir sind fahrendes Volk und mit unserer Familie reisen viele Nicht-Deutsche, die für uns arbeiten."
Er möchte nicht, dass in Laupheim öffentlich wird, wo der Zirkus als nächstes gastieren wird.
Quelle: » www.szon.de/lokales/biberach/stadt/200703201137.html |
| 16.03.2007 |
Konstanz (Indymedia): Überfall auf Podiumsdiskussion durch Neonazis
Neonazis überfielen heute abend eine antifaschistische Veranstaltung in Konstanz. Durch das beherzte Eingreifen der Anwesenden konnten die etwa 20 AngreiferInnen am Eindringen in den Saal gehindert werden.
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| 07.03.2007 |
Friedrichshafen (Schwäbische Zeitung): Drogenrazzia: Polizei durchsucht Lokal
FRIEDRICHSHAFEN - Schlag gegen die Drogenszene der Region: Bei einer Razzia in einem Häfler Innenstadtlokal und in einer Wohnung in Tettnang hat die Polizei am Samstag Rauschgift, Bargeld und Waffen sichergestellt. Im Lokal traf die Polizei angeblich auch Angehörige der rechtsradikalen Szene. |
| 13.02.2007 |
Aulendorf (Antifa Ravensburg): Starker Protest gegen Nazi-Demo
de.indymedia.org/2007/02/168428.shtml |
| 23.01.2007 |
Meckenbeuren (Schwäbische Zeitung): Skinheads prügeln auf 29-Jährigen ein.
Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen mehrere unbekannte Skinheads, die in der Nacht zum Dienstag nach Mitternacht auf dem Weg zwischen Buch und Bahnhof in Meckenbeuren auf einen 29-jährigen Mann einprügelten. Wie das deutlich alkohlisierte Opfer gegenüber Polizei angab, sei er zufällig auf die aus sechs bis acht Personen bestehende Gruppe gestoßen, die ihn zuerst grundlos anmachten und schließlich auf ihn eintraten und einschlugen. Die Polizei konnte die Täter noch nicht ermitteln. |
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